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Andere Canyon

Möchten auch Sie Emotionen in den Canyons im Val di Non erleben?

Zahlreiche Routen, einfache und schwierige, lange und kurze, können sie alleine auskundschaften.
Für all diese Wanderungen empfehlen wir Ihnen folgende Bergbekleidung: Windjacke, Bergschuhe, Mütze und Austauschbekleidung /-wäsche.
Fotoapparat nicht vergessen!

CANYON FONDO - LAGO SMERALDO
Von der Ortsmitte in Fondo startet der Spaziergang durch die Schlucht des Smeraldo-Sees. Bei der kleinen Brücke, in der Nähe einer Mühle, wird die Route besonders idyllisch - dort beginnt der Canyon, der dann, über Stege führend, in der Nähe des Wasserfalls endet. Neben Erosionsgebilden und Kalkbildungen fällt der Blick auch auf kleine Gletschertöpfe und Mineralablagerungen.
Gehzeit: 30 Minuten
Schwierigkeitsgrad: einfach, auf festem Erdreich. Da beim Wasserfall die Luft ziemlich kühl ist, wird warme Kleidung empfohlen.

CANYON GORZANA
Vom Ende des Smeraldo Sees fährt man auf der Asphaltstraße in Richtung Malga di Fondo  und anschließend auf der Schotterstraße bis zum Parkplatz bei einer kleinen Brücke. Vor dieser Brücke zweigt rechts die Straße nach Gorzana ab. Sie führt, einem Bach entlang, durch ein Tal mit üppiger Natur. Bei einem Bächlein, das die Straße überquert, kann man links einen Wasserfall entdecken und nach 10 weiteren Minuten kommen wir zu den Resten eines Kalkofens, wo einst Kalk gebrannt wurde. Von einer Brücke, die sich über einen anderen Bach spannt, erblickt man nun eine tiefe und spektakuläre Schlucht, die durch die Erosionskraft des Baches geformt wurde, der von der Alm kommt.
Gehzeit: 2 Stunden
Schwierigkeitsgrad: Ein Waldweg ohne jegliche Hindernisse. Bequemes Schuhwerk wird empfohlen.   

CANYON - WEG MONDINO

Gestartet wird nach Fondo von der Staatsstraße, die zum Gampenpass führt, und zwar bei einem verlassenen Häuschen und dem Wegweiser Nr. 522. Zunächst geht es hinunter ins Tal des Wildbachs Novella, bis hin zu einem alten Wasserwerk. Den Weg fortsetzend, überquert man den Wildbach, und gleich darauf werden Sie die fantastische Klamm entdecken, die in den Fels gefurcht wurde. Der Weg führt dann über einen felsigen Klettersteig bergauf und anschließend durch den Wald, bis nach Dovena.
Gehzeit: 2 Stunden
Schwierigkeitsgrad: Ein anstrengender Weg, der zum Teil sehr steil verläuft. Empfohlen werden Schutzhelm und Bergwanderschuhe.   

FONDO - WASSERFALL VON TRET

Auf der Straße in Richtung Gampenpass, etwa 1 km nach Fondo, verweist ein Wegweiser auf der linken Seite auf den Beginn der „Passeggiata strada vecla di Tret“ – ein Wanderweg auf der alten Straße nach Tret” an. Die ebene Route verläuft am oberen Teil des Canyon des Wildbaches Novella durch einen Wald. Nach etwa 1 Stunde Gehzeit gelangt man nach Tret (Spielplatz). Gleich beim Hotel Aurora wird rechts auf einen Feldweg eingebogen und man kann dort den Wasserfall von oben bewundern oder auf dem linken Weg zu Fuß bis zum Auslauf des Wasserfalls gehen.
Gehzeit: Ab Fondo bis zum Wasserfall anderthalb Stunden. Ab Albergo Aurora sind 40 Minuten ausreichend.
Schwierigkeitsgrad: Ein steiler Weg, der in einigen Abschnitten auch rutschig ist. Es empfehlen sich Bergwanderschuhe.   

CANYON - EINSIEDELEI S.GIUSTINA

Der Wegverlauf beginnt rechts von der Kirche von S.Giustina in Dermulo und ist mit der Nr. 529 ausgeschildert. Auf der Dorfstraße bergab gehend, wird auf die Alte Römerstraße überquert, die durch die Apfelplantagen führt. Die Ausschilderung verweist links auf eine Abzweigung in Richtung Wald, wo, bei einem Kreuz, der Weg bis hinunter zur Einsiedelei führt. Dort ist noch eine große Natursteinhöhle erhalten sowie die Ruine der Kapelle „S. Giustina e Cipriano”. Der Weg führt weiter durch den Grund des Canyon bis in die Nähe des Bahnhofes von Tassullo der „Trentino Trasporti”. Dort kann man entweder in die Schmalspurbahn einsteigen und zurück nach Dermulo fahren oder den Spaziergang auf der Staatsstraße fortsetzen, um in etwa 30 Minuten wieder am Ausgangspunkt anzugelangen.
Gehzeit: Dermulo-Bahnhof Tassullo, etwa 2 ½ Stunden.
Schwierigkeitsgrad: Der Weg ist zum Teil steil und anstrengend. Bequeme Wanderschuhe und ein Spazierstock für die Überquerung des Canyon werden empfohlen.

SANZENO- WALLFAHRTSKIRCHE S.ROMEDIO  - IM WINTER GESCHLOSSEN

Stimmungsvolle Wanderroute im Fels, auf der Trasse eines alten Bewässerungskanals aus dem 19.Jahrhundert. Die Wanderung ist einfach und mit Sicherheit die eindrucksvollere Alternative zur Wallfahrtskirche als die Fahrt mit dem Auto. An der Staatsstraße zwischen Sanzeno und Romeno befindet sich das Rätische Museum, das Zentrum für Archäologie und Alte Geschichte des Tals;  hier können wir unser Auto abstellen. Der Wanderweg beginnt gegenüber dem Museum, wo ein Holzsteg mit Hinweisschildern zum Wallfahrtsort San Romedio zu erkennen ist. Der Weg führt zuerst durch Apfelplantagen und dann durch den Wald und erreicht schließlich die Felswände des San Romedio-Canyons. Den alten, in den Felsen gehauenen Bewässerungskanal ausnutzend verläuft der Weg eben bis zu einer Holztreppe, abgesichert durch ein kräftiges Geländer. Da der Durchgang unter dem Fels manchmal recht niedrig ist, ist Vorsicht geboten, um nicht den Kopf anzuschlagen. Über die Holztreppe gelangen wir zur asphaltierten Straße, auf der wir in wenigen Minuten den Parkplatz der Wallfahrtskirche erreichen. Von hier aus steigen wir den Zugangsweg hinauf, der uns bis zum Fuß der Wallfahrtskirche bringt. Der Rückweg erfolgt auf der gleichen Route wie der Hinweg. Auf dem ersten Stück des Felsweges befindet sich ein Klettergarten. Wenn dort Personen klettern, ist Vorsicht geboten, da sich Steine aus dem Fels lösen und herunterfallen können. Diese Route ist in den Wintermonaten gesperrt.
Gehzeit: 1,45 Stunden, 6 Km
Schwierigkeitsgrad: leicht

BUS DE LA SPIA

Das Bus de la Spia befindet sich in Sporminore und ist ein beliebtes Ausflugsziel der Trentiner Höhlenforscher. Die Höhle ist mühelos zu erreichen (nur wenige Minuten von der Ortschaft entfernt) und die kleinen Seen in der oberen Höhle sind wunderschön. Ganz besonders eindrucksvoll sind die Phänomene, die durch die Bewegungen des Sees am Grund der Höhle entstehen.

Eines dieser Phänomene ist der stattliche Wassersiphon, der die Höhle etwa 300 m nach dem Eingang abriegelt (etwa 56 m tiefer als die Straße im Außenbereich), vermutlich einzigartig in Italien, der sich mehr oder weniger regulär zu bestimmten Tageszeiten auslöst, und zwar zu allen Jahreszeiten und nicht nur während der besonders regenreichen Monate . Der Siphon wird durch unerforschte Stollen mit Wasser versorgt. Trotz etlicher Bemühungen fachkundiger Höhlenforscher konnten sie niemals ganz erforscht werden. Sobald der Wasserstand im innersten Teil des Siphons eine gewisse Höhe übersteigt, wird der Siphon ausgelöst und beginnt das Wasser nach außen, in den bekannten Teil der Höhle abzulassen. Ein Erlebnis, das man sich nicht entgehen lassen sollte.
 
In Trockenperioden bleibt dieses Naturschauspiel entweder aus oder ist weniger wuchtig (das Wasser überschwemmt einen kleineren Teil der Höhle, mit weniger Getöse und ist auch nicht so spektakulär). Während das Wasser bei außergewöhnlich starken und lang anhaltenden Niederschlägen, im steilen Höhleninneren, stark ansteigt, kann es, sobald der obere waagrechte Teil erreicht ist, auch nach außen abfließen.
Das letzte Mal hat das Wasser seinen Weg durch den Höhleneingang ins Freie im November 1966 gesucht. Damals ist das Trentino von einer Hochwasserkatastrophe heimgesucht worden. Allerdings gab es auch in den letzten Jahren andere Ereignisse, bei denen das Wasser vollständig den unteren Höhlenstollen und den Stollen der Seen überspülte, und nur kurz vor dem Höhleneingang Halt machte. Verschiedene Höhlenforscher versuchten immer wieder den großen Siphon zu erkunden, aber alle waren nach wenigen Metern zum Rückzug gezwungen.
Die Bewegungen des Wassers und die dadurch ausgelösten Druckunterschiede während des Tauchvorganges ließen kein weiteres Vordringen zu. Es gelang bisher nur einigen wenigen auf 100 Meter unters Wasser vorzudringen, denn die Höhle hat, so scheint es jedenfalls, verschiedene kleine Verästelungen, die alle unter Wasser liegen und niemals erkundet wurden.

Ganz besonders wichtig! Dieser Höhlenausflug wird wegen seiner Gefährlichkeit nur ausgesprochenen Experten empfohlen!