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Die Geschichte von Castel Valer

Der Name der Burg stammt mit aller Wahrscheinlichkeit, trotz eines doch eher unwahrscheinlichen römischen Ursprungs, vom Kult des S. Valerius, dem auch die Kapelle der Burg geweiht ist. Die ersten historischen Nennungen des Castel Valer gehen auf das Jahr 1211 zurück, als die Burg, im Besitz der Grafen Appiano, als militärischer Wachposten fungierte. Übergegangen in den Besitz der Familie der Coredo, befindet sich die Burg seit 1427 in Hand der Familie Spaur, die sie bis heute besitzt.   

Das Gebäude besteht aus 2 verbundenen Schlössern (Burg und Castel) und wurde auf einem römischen Kastell – wie man anhand verschiedener Funde feststellte – zwischen dem 12. und dem 17. Jahrhundert erbaut. Die historische Römerstrasse (von Rom nach Gallien) führte an der Burg vorbei, diese diente zur Bewachung längs der Römerstrasse wie auch um Leuchtsignale weiterzugeben. Der jetzige achteckige Turm (einzig im alten Gebiet) wurde im 12. Jahrhundert erbaut, ist 40 Meter hoch und besteht vornehmlich aus Granit. Eine alte Holzbrücke ist der einzige Zugang zum Turm. Im Falle einer Belagerung konnte sie von den Bewohnern der Burg abgeschlagen werden, nachdem diese sich in den Turm zurückgezogen hatten. Ein unterirdischer Gang führte der Sage nach zur nächsten Burg. Im Laufe der Jahrhunderte wurden weit auslaufende Gebäude um den Turm herum gebaut.

Valer verfügt über zwei Kapellen, eine kleinere im Inneren des Baus, dem heiligen Sebastian geweiht, eine grössere aus der Spätgotik innerhalb der äusseren Burgmauer gelegen, welche mit wunderschönen Fresken geschmückt ist (Arbeiten der Gebrüder Giovanni und Battista Baschenis, Wanderkünstler, die ursprünglich aus Bergamo stammten). Die Fresken, die von einer großen chromatischen Lebhaftigkeit sind, stellen San Valerius auf einem Thron sitzend, flankiert vom Heiligen Fabianus und Heiligen Sebastian dar.