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Castello Coredo und Palazzo Nero

NEUHEIT 2019!
GEFÜHRTE BESICHTIGNGEN VON CASTEL COREDO UND PALAZZO NERO

Eine faszinierende Tour auf Entdeckung einer der ältesten Ortschaften im Val di Non, eines Schmuckkasten voller Kunst und Geschichte: Coredo war zwischen 1613 und 1614 die Kulisse der Hexenprozesse. Im natürlichen Rahmen der Brenta-Dolomiten und mit spektakulärer Aussicht auf das Val di Non, werden Sie in über 600 Jahre alte Geschichte eintauchen wenn Sie zuerst Palazzo Nero und dann Castel Coredo besichtigen.

Wann: ab dem 8. Juni 2 Führungen in Begleitung von kundigen Führern. Besuchszeiten unter www.castellivaldinon.it
Ticket Office: Büro Tourismusverein Coredo
Weitere Infos:
APT Val di Non: tel 0463 536499
www.castellivaldinon.it


CASTELLO COREDO
Das Schloss Coredo steht auf dem Hügel in der Nähe des Dorfes, wo sich auch die alte Kirche befindet. Es ist von einem jahrhundertealten Park umgeben und dadurch von unten nicht einsehbar.

Die Geschichte
Das Schloss wurde gegen Ende des 12. Jahrhunderts erbaut. Der alte Gebäudekomplex unterschied sich ziemlich von der jetzigen Baustruktur, was aus einer Abbildung des Schlosses in einem Stammbaum der Familie Coreth ersichtlich wird. Dort ist das Schloss in zwei Teile geteilt: zwei Türme und drei Gebäude, die zur alten Pfarrkirche hin abfallen.

Im Jahr 1726 wurde das Schloss restauriert und verlor infolgedessen endgültig seinen typisch feudalen Charakter. Heute präsentiert es sich als zweistöckiges Gebäude mit viereckigem Grundriss. Die Fensterläden sind weiß und rot wie die von Castel Bragher. Die alten Burgmauern sind nur teilweise erkennbar, insbesondere im Erdgeschoss und in den Kellergewölben. 
Teil der Wohnung der Burgherren im ersten Stock ist ein großer Salon, in dem sich die Familienporträts befinden.

Im Schloss sind außerdem einige Objekte von bemerkenswertem künstlichen Wert und einige interessante Erinnerungsstücke erhalten.


PALAZZO NERO
Es ist sicherlich das Feuer das dominierende Element in der jahrhundertlangen Geschichte des Schwarzen Palazzo (Palazzo Nero), der in seiner Erhabenheit, wenige Meter vom Zentrum von Coredo, zu bewundern ist.    

Sein Name stammt in der Tat wahrscheinlich von den auf den Wänden von den Feuern, die von den Bauern bei den Aufständen im Laufe des 15. Jahrhunderts gelegt wurden sind, hinterlassenen Zeichen. 
Sein Ruf ist dennoch traurig im ganzen Valle di Non bekannt, vor allem aufgrund des schrecklichen Scheiterhaufens, der auf dem Platz, der dem Palazzo gegenüberliegt, aufgestellt war, und auf dem, im Jahre 1614, 10 wegen Hexerei verurteilte Personen umkamen.   

Erbaut im Laufe des 15. Jahrhunderts, auf Willen des Bischoffürsten Giorgio II Hack, blieb der Palazzo im gesamten Verlauf des Jahrhunderts ein wichtiger Sitz der Gerichtsbarkeit. Er ist bekannt hauptsächlich aufgrund der ehrwürdigen Sala del Giudizio (Saal des Urteils), die ausgestattet ist mit einer Reihe von Fresken im gotischen Stil, die am Anfang des 20. Jahrhunderts wieder ans Licht gebracht wurde. 
Die Arbeiten sind inspiriert vom Sagenkreis um König Artus und den karolingischen Sagen; unter diesen sticht der Zyklus der Geschichte der Heiligen Genoveva (Storia di Santa Genoveffa), der Königin von Frankreich, die zu Unrecht wegen Ehebruchs angeklagt war, heraus. 
Der Triumph der unschuldigen Königin, am Ende, kleidet den gesamten Zyklus in ein moralisierendes Gewand, das gut zu der Justizfunktion, die der Saal in vergangener Zeit einnahm, passt.