Die Zutat ist im Grunde nur eine: weißfleischige Kartoffeln, die ausschließlich im Val di Non angebaut werden. Jede Familie hat dann ihre eigene Variante oder einen kleinen Geheimtipp … manche geben eine Handvoll Trentingrana dazu, andere ein Ei, wieder andere einen Schuss Milch.
Für mich, die den Tortel schon immer in der Küche gesehen hat, ist die Zubereitung ganz einfach! Für alle, die ihn zum ersten Mal machen, ist sie vielleicht nicht sofort intuitiv. Das ist das typische Problem alter, von Großmüttern überlieferter Rezepte: Man muss nach Gefühl arbeiten.
Das Geheimnis des perfekten Tortels liegt in der Konsistenz des Teigs, der nicht flüssig sein darf. Deshalb solltest du gelagerte Kartoffeln verwenden, die bereits einen Teil ihres Wassers verloren haben. Ein kleiner Tipp: Wenn du junge Kartoffeln verwendest, gieße die überschüssige Flüssigkeit nach dem Reiben ab. Und ganz wichtig: kein Mixer oder Küchenroboter — nur eine grobe Reibe und ein bisschen Muskelkraft!
Zutaten
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7 gelagerte Kartoffeln
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1–2 Esslöffel Weizenmehl (Reismehl für die glutenfreie Variante)
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2 Prisen Salz
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Schmalz oder Öl zum Frittieren
Zubereitung
Die Kartoffeln schälen, waschen und mit einer groben Reibe raspeln. Die Masse in eine Schüssel geben. Bei jungen Kartoffeln überschüssige Flüssigkeit abgießen.
Je nach Wassergehalt der Kartoffeln ein oder zwei Esslöffel Mehl hinzufügen. Zum Schluss zwei großzügige Prisen Salz zugeben und gut vermengen.
Das Öl in einer großen Pfanne erhitzen, idealerweise aus Eisen. Sobald es heiß ist, für jeden Tortel einen Esslöffel der Masse in die Pfanne geben.
Leicht flach drücken und auf beiden Seiten goldbraun ausbacken.
Serviervorschläge
Die Tortei heiß servieren, begleitet von Aufschnitt, Almkäse, Krautsalat, Borlotti-Bohnen und gegrillter Carne Salada.
Der letzte Tortel wird traditionell als Süßspeise serviert: Früher bestreuten Kinder ihn mit Zucker, heute genießt man ihn oft mit einem guten Löffel Preiselbeermarmelade.
Weinempfehlung
Der beste Wein zum Kartoffel-Tortel ist zweifellos der Groppello, eine autochthone Rebsorte aus dem Val di Non, die an den Ufern des Santa-Giustina-Sees angebaut und vinifiziert wird.
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Gutes Essen
Das Val di Non ist ein Ort, an dem die kulinarische Tradition authentische Aromen mit hochwertigen Zutaten bietet. Entdecken Sie in diesem Abschnitt die Welt der Aromen, die mit der Geschichte und der Kultur unseres lieben Tals verbunden sind.
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